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Roter Drache in Aspik

Basilisken, rote Drachen,
Alchemistenfeuer und so Sachen.
Phantastisch kochen lernst du heut,
Was jeden Abenteurer freut!

Roter Drache in Aspik

Da es sich um eine Produktpräsentation handelt, ist der Beitrag als „Unbezahlte Werbung“ in den Stichwörtern markiert. Ich habe für diesen Bericht weder Geld bekommen, noch das Buch oder etwas anderes kostenlos erhalten.

Heute präsentiere ich dir eine weitere Rezension. Doch ein wenig Abwechslung ist wichtig, deswegen gibt es jetzt Infos zu einem Kochbuch und zwar einem Fantasy-Kochbuch! Kannst du dir darunter etwas vorstellen? Nein? Kein Problem, das will ich dir im Folgenden gerne erklären.

BUCHDATEN

Herausgeber: Sascha Storz
Idee, Konzeption und Text: Sascha Storz, Egling an der Paar
Redaktion: Anja Halveland
Herstellung: Sonja Storz
Bildredaktion: Elisabeth Franz
Genre: Kochbuch
Verlag: Verlagsgruppe Random House
Bassermann Verlag
Seitenzahl: 75 Seiten
ISBN: 978-3-8094-2267-9 (Partnerlink zu Amazon)

Von Barbaren, Elfen und mehr

INHALT

In diesem Fantasy-Kochbuch werden dir 28 Rezepte vorgestellt, die jeden Barbaren, Elfen, Halbling, Zwerg oder sonstigen Abenteurer glücklich machen. Da aber nicht alle das Selbe Essen mögen, unterteilt sich das Buch in die vier Kapitel:

  • Gerichte für Zwerge, Barbaren und andere Allesfresser
  • Gerichte für Elfen, Prinzessinnen und andere zarte Geschöpfe
  • Gerichte für Halblinge, Kinder und andere Schleckermäulchen
  • Gerichte für den kleinen Hunger unterwegs

Konkret bedeutet das, dass es hier Rezepte mit viel Fleisch, vegetarische Gerichte, Süßspeisen und Kleinigkeiten zum Nachkochen gibt. Neben den Rezepten gibt es meist noch eine kleine, zum jeweiligen Gericht passende, phantastische Geschichte.

MEINE MEINUNG ZU „ROTER DRACHE IN ASPIK“

Schon das Cover zeigt, dass man sich dem Fantasy-Thema auch mit einer Portion Humor gewidmet hat. Das gesamte Kochbuch ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet, was sowohl die Illustrationen, als auch die Texte angeht. Schon beim Einstieg ins erste Kapitel musste ich schmunzeln, denn da wird schön erklärt, wieso man einen hungrigen Barbaren zuerst bedienen sollte und dass die Fleischgerichte daher zuerst genannt werden. Die einzelnen Rezepte haben ebenfalls meist eine kleine Geschichte bekommen, so dass man mehr über Feuerelementarherzen oder den Rock Vogel erfährt.

Die Rezepte selbst klingen manchmal ein wenig abenteuerlich, was in einem Fantasy-Kochbuch ja aber wieder passend ist. Es wird netterweise jedoch direkt erklärt, welche Alternativen man verwenden kann, wenn man gerade keinen frisch erlegten Basilisken oder Drachen zur Hand hat. Ebenfalls klar: Die Rezepte in diesem Buch sind etwas rustikaler, als man es wohl aus anderen Kochbüchern gewohnt ist. Dafür eignen sie sich aber wunderbar für lustige Pen & Paper Runden oder auch fürs Lagerleben. Mir selbst haben nicht alle Rezepte gefallen, aber in welchem Kochbuch ist das schon der Fall? Etwas enttäuscht war ich jedoch vom namensgebenden Rezept: Roter Drache in Aspik. Hier hatte ich doch irgendwie etwas anderes erwartet als Seelachs. Aber hey, als absoluter Drachen-Fan würde ich doch sowieso niemals einen Drachen essen 😉

Rezept für Schlachtfeldsuppe

FAZIT

Alles in allem ist „Roter Drache in Aspik“ ein tolles, kleines Kochbuch für Fantasy-Fans im Mittelalterbereich. Die Rezepte sind meist leicht nachzukochen und durch die „angepassten“ Zutaten und Zubereitungsarten auch in jeder modernen Küche möglich. Die liebevolle Gestaltung und die phantastischen Geschichtseinschübe machen das Kochen zu einem besonderen Erlebnis. Wer also nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Kochen gerne mal in andere Welten eintauchen will, der kann hier fündig werden.

Wie viele Kochbücher stehen bei dir im Schrank? Wie findest du so ausgefallene Varianten?
Und kennst du schon meine Rezepte „Zweierlei Lavendel-Butter“ oder „Zweierlei Apfadinen-Leckerei“?

Liebe Grüße
Tenja Tales

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